Demenz - die Krankheit des Vergessens

Die frühen Symptome einer Alzheimer-Demenz sind Vergesslichkeit, Konzentrationsprobleme oder auch Veränderungen in der Persönlichkeit. Wenn man ständig etwas vergisst, Dinge verlegt, sich beim Lesen eines Buches sofort nicht mehr erinnern kann, was auf der letzten gelesenen Seite stand, wenn einem im Gespräch Wörter des Alltags nicht mehr einfallen, man zunehmend auch reizbar ist oder an nichts mehr Freude hat, so kann das auf eine Alzheimer-Demenz hindeuten. Oft werden diese Symptome von den Betroffenen allerdings als Alterserscheinungen abgetan.

Ratsam ist es, Symptome dieser Art frühzeitig ärztlich abklären zu lassen, denn eine Alzheimer-Demenz ist zwar bis heute nicht heilbar, doch ihr Verlauf lässt sich verzögern. Bei anderen Demenzformen stehen zu Beginn andere Symptome im Vordergrund. Viele Demenzformen ähneln früher oder später aber der Alzheimer-Demenz, dennoch lassen sich zum Teil gravierende Unterschiede feststellen. Keine Demenzform ist heilbar, aber sie sind unterschiedlich gut behandelbar.

Demenz ist die Bezeichnung für eine chronische, langsam fortschreitende Erkrankung des Gehirns. Charakteristisch sind der zunehmende Verlust der geistigen Fähigkeiten und – in den meisten Fällen – auch eine Veränderung der Persönlichkeit. Es gibt rund 50 Arten von Demenz, denen verschiedene krankhafte Prozesse zugrunde liegen – die Alzheimer-Demenz ist die häufigste und bekannteste Form der Demenz. Allen Formen gemeinsam sind der Abbau und der Verlust von Nervenzellen und deren Verbindungszellen (Synapsen) im Gehirn. Bei allen Formen von Demenz geht langfristig die geistige Leistungsfähigkeit verloren, also die Gedächtnisleistung, das Denkvermögen aber auch die Sprache, die Motorik sowie praktische Alltagsfähigkeiten. Die Demenz ist eine der folgenschwersten Alterserkrankungen.

Wie kommt die Alzheimer-Demenz zu ihrem Namen? Sie ist nach dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer (1864 - 1915) benannt, der die Krankheit im Jahre 1906 zum ersten Mal wissenschaftlich beschrieben hat. Seitdem trägt sie den Namen dieses deutschen Nervenarztes.

Die frühen Symptome einer Alzheimer-Demenz sind Vergesslichkeit, Konzentrationsprobleme oder auch Veränderungen in der Persönlichkeit. Wenn man ständig etwas vergisst, Dinge verlegt, sich beim Lesen eines Buches sofort nicht mehr erinnern kann, was auf der letzten gelesenen Seite stand, wenn einem im Gespräch Wörter des Alltags nicht mehr einfallen, man zunehmend auch reizbar ist oder an nichts mehr Freude hat, so kann das auf eine Alzheimer-Demenz hindeuten. Oft werden diese Symptome von den Betroffenen allerdings als Alterserscheinungen abgetan.

Ratsam ist es, Symptome dieser Art frühzeitig ärztlich abklären zu lassen, denn eine Alzheimer-Demenz ist zwar bis heute nicht heilbar, doch ihr Verlauf lässt sich verzögern. Bei anderen Demenzformen stehen zu Beginn andere Symptome im Vordergrund. Viele Demenzformen ähneln früher oder später aber der Alzheimer-Demenz, dennoch lassen sich zum Teil gravierende Unterschiede feststellen. Keine Demenzform ist heilbar, aber sie sind unterschiedlich gut behandelbar.


In Deutschland leben laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. gegenwärtig rund 1,7 Millionen Menschen mit Demenz, in den meisten Fällen handelt es sich um die Alzheimer Krankheit.  Mehr als 300.000 Neuerkrankungen treten jedes Jahr auf.

Alois Alzheimer, der Entdecker der Krankheit des Vergessens, hatte bei  einer verstorbenen Patientin Eiweißablagerungen, sogenannte Plaques, im Gehirn gefunden. Vor ihrem Tod war die Patientin schwer geistig verwirrt und vergesslich. Sie hatte keine Orientierung über Raum und Zeit, konnte sich kaum an Erlebnisse aus ihrer Vergangenheit erinnern und ihre Antworten auf konkrete Fragen waren unverständlich. Sie litt unter Stimmungsschwankungen, war abwechselnd misstrauisch, aggressiv, ängstlich und weinerlich. „Ich habe mich sozusagen selbst verloren“ – dieses Zitat von ihr macht deutlich, dass sich die Patientin ihrer Lage und Hilflosigkeit zu einem bestimmten Zeitpunkt der Krankheit durchaus bewusst war.

Die Veränderungen im Gehirn der Patientin, die Alois Alzheimer vor über 100 Jahren festgestellt hat, sind noch heute die Grundlage für die aktuelle Alzheimer-Forschung. Mittlerweile arbeiten weltweit tausende Wissenschaftler daran, diese komplexe Krankheit zu erforschen.

Die bereits von Alois Alzheimer gefundenen Ablagerungen von Eiweißstoffen sind inzwischen intensiv untersucht worden Gesichert ist, dass zwei verschiedene Eiweißablagerungen charakteristisch sind für die Alzheimer-Krankheit: Beta-Amyloid-Plaques und Tau-Fibrillen. Zu diesen Ablagerungen kommt es im Übrigen bereits 10 bis 15 Jahre vor Auftreten der ersten Symptome.

Beta-Amyloid ist ein natürlich im Körper vorkommendes Eiweiß. In einem gesunden Gehirn wird das Eiweiß problemlos gespalten und abgebaut. Bei der Alzheimer-Krankheit verändert sich der Abbau des Amyloid-Vorläuferproteins. Dadurch entstehen sogenannte Beta-Amyloid-Proteine, die sich als giftige Moleküle ansammeln. Sie verklumpen und bilden unauflösliche Ablagerungen zwischen den Nervenzellen. Diese werden Beta-Amyloid-Plaques oder auch Alzheimer-Plaque genannt und können vom Körper nicht mehr abgebaut werden.

Das Tau-Protein befindet sich im Inneren der Zelle. Es formt Teile einer Struktur, die Mikrotubuli  oder Röhrchen genannt werden. Diese Röhrchen helfen beim Transport von Nährstoffen und anderen wichtigen Substanzen von einem Teil der Nervenzelle zu einem anderen. Tau-Proteine sind für die Stabilität und die Nährstoffversorgung der Zellen verantwortlich. Bei der Alzheimer-Erkrankung wird das Tau-Protein chemisch verändert. Dieses veränderte Protein sammelt sich in der Nervenzelle und lagert sich in Form von Fasern an, den sogenannten Tau-Fibrillen. Die Zellen verlieren in der Folge ihre Form sowie ihre Funktionen und zerfallen.

Die beiden Eiweißablagerungen stören also insgesamt die Kommunikation in und zwischen den Nervenzellen. Dadurch sterben über viele Jahre hinweg Nervenzellen und Nervenzellverbindungen ab. Betroffen sind die Regionen im Gehirn, die für das Gedächtnis, das Denken, die Sprache sowie die Orientierung zuständig sind: nämlich die Großhirnrinde und der Hippocampus.
(Quelle: Alzheimer Forschung Initiative e. V.)

Zunächst einmal wird ganz grundlegend zwischen primärer und sekundärer Demenz unterschieden. Die primäre Demenz steht für die Demenzformen, die ihren Ursprung im Gehirn haben und eigenständige Krankheitsbilder sind – also beispielsweise die Alzheimer-Demenz, die vaskuläre Demenz, die Lewy-Körperchen-Demenz  und die Frontotemporale Demenz.

Sekundäre Demenzen sind  dementielle Erkrankungen, die durch Medikamente oder andere Erkrankungen verursacht werden. Das können zum Beispiel sein: Alkoholsucht, Depression, Schilddrüsenerkrankungen oder sogar Vitamin-Mangelerkrankungen. Sekundäre Demenzen sind teilweise gut heilbar. Wenn die Möglichkeit besteht, die Ursache zu beheben oder die auslösende Krankheit erfolgreich zu behandeln, bilden sich die Symptome der sekundären Demenz in der Regel zurück.

Bei den primären Demenzerkrankungen stellen wir Ihnen die wichtigsten kurz vor.

Die Vaskuläre Demenz


Die vaskuläre Demenz wird durch eine gestörte Durchblutung im Gehirn ausgelöst. Verantwortlich dafür sind kleine Schlaganfälle/Hirnschläge, die auf eine krankhafte Veränderung der Gefäße zurückzuführen sind. Je nachdem wie stark die Hirnschläge sind oder wie viele kleine Hirnschläge jemand hatte, fällt dann das Krankheitsbild aus. Die Symptome ähneln denen der Alzheimer-Demenz. Die vaskuläre Demenz ist nach der Alzheimer-Demenz am zweithäufigsten vertreten.

Die Lewy-Körperchen-Demenz 


Die Lewy-Körperchen-Demenz ähnelt der Alzheimer-Krankheit und hat auch ähnliche Ursachen – nämlich krankhafte Eiweißeinschlüsse in den Nervenzellen. Diese Einschlüsse sind viel seltener als die Plaques, die bei Alzheimer auftreten. Sie behindern die Kommunikation der Nervenzellen untereinander und lösen häufig schon im frühen Stadium der Krankheit Halluzinationen aus. Das Gedächtnis bleibt länger erhalten und der Gesundheitszustand ist starken Schwankungen unterworfen.

Die Frontotemporale Demenz


Betroffene mit dieser Form der Demenz fallen nicht durch Vergesslichkeit oder Orientierungslosigkeit auf, sondern dadurch, dass sie sich merkwürdig benehmen und dass sich ihre Persönlichkeit stark verändert. Viele Kranke verhalten sich sozial auffällig. Manche sind rast- und ruhelos, aggressiv und leicht reizbar. Andere ziehen sich zurück, werden stumpf und gleichgültig gegenüber ihrem Umfeld. Im Vordergrund stehen also Veränderungen von Persönlichkeit und Antrieb. Gedächtnis- und Orientierungsstörungen sind bei dieser Form der Demenz weniger stark ausgeprägt. Die Betroffenen erkranken meist relativ früh, oft bereits im fünften oder sechsten Lebensjahrzehnt. Später vermischen sich die Symptome der Frontotemporalen Demenz mit denen der Alzheimer-Demenz.

Parkinson-Demenz


Bei der Parkinson-Demenz liegt eine andere Grunderkrankung – nämlich Parkinson – vor, die dann das Entstehen einer Demenz begünstigt. Das ist bei rund 40 Prozent der Parkinsonkranken der Fall. Es treten bei einer Parkinson-Demenz auch andere Symptome in den Vordergrund als bei Alzheimer. So ist in diesen Fällen das Denken verlangsamt und auch die Aufmerksamkeit beeinträchtigt. Zusätzlich entwickeln die Betroffenen oft eine Depression. Probleme mit dem Gedächtnis treten erst in einem späteren Stadium auf.

Im Folgenden bleiben wir bei der Alzheimer-Demenz und schildern die verschiedenen Stadien und den Verlauf der Krankheit. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Krankheit bei jedem Betroffenen anders verläuft. Nicht alle Erkrankten zeigen dieselben Symptome und auch die Entwicklung der Krankheit verläuft sehr individuell. So schreitet die Demenz beispielsweise auch unterschiedlich schnell fort. Eines lässt sich für alle Demenzerkrankten feststellen: Das Ausmaß der kognitiven Beeinträchtigung nimmt im Verlauf der Krankheit ständig zu und damit auch die benötigte Hilfe und Unterstützung im Alltag bis hin zur Pflege „rund um die Uhr“. Und die Symptome der Erkrankung verändern sich im Laufe der Zeit. So wird die Erkrankung heute oft in 3 Stadien eingeteilt.

Frühes Stadium / leichte Demenz

Im frühen Stadium der Erkrankung steht die Störung des Kurzzeitgedächtnisses im Vordergrund. Die Betroffenen sind vergesslich, verlegen Gegenstände, vergessen Termine und können sich nicht mehr erinnern, was sie gerade in der Zeitung gelesen haben. Sie haben Orientierungsschwierigkeiten, finden sich in eigentlich bekannten Umgebungen schlechter zurecht. Es treten bereits auch die ersten Probleme bei alltäglichen Verrichtungen auf. Weitere Merkmale können Sprachprobleme wie beispielsweise Wortfindungsstörungen sein oder dass die Aufmerksamkeit deutlich vermindert ist. Auch das Denkvermögen kann eingeschränkt sein. Oftmals fällt Angehörigen auch auf, dass die Betroffenen unter Stimmungsschwankungen leiden oder dass sich die Persönlichkeit verändert.

Mittleres Stadium / mittelschwere Demenz

Im zweiten Stadium der Demenz brauchen die Betroffenen schon wesentlich mehr Hilfe im Alltag. Sie haben deutliche Schwierigkeiten, alltägliche Verrichtungen zu bewältigen und sind bei fast allen Tätigkeiten auf Unterstützung angewiesen. Es treten Defizite in der Kommunikation, im Erinnerungsvermögen sowie im Erkennen von Personen und Orten auf. Die räumliche und zeitliche Orientierung ist stark eingeschränkt. In dieser Phase werden viele demenziell Erkrankte auch sehr unruhig und haben Angstzustände. Oftmals kommt es zu Harninkontinenz.

Spätes Stadium / schwere Demenz

Im letzten Stadium steht der hochgradige geistige Abbau und Gedächtniszerfall. Die Betroffenen können keine Worte oder Sätze mehr bilden, manche sprechen dann auch gar nicht mehr. Das Gehirn kann keine Information mehr speichern, vertraute Menschen werden nicht mehr erkannt. Zum geistigen Verfall kommt der körperliche. Viele demenziell Erkrankte leiden unter Muskelverspannungen, denn sie können nicht mehr unterscheiden, ob die Muskeln angespannt sind oder nicht. Zudem können die Betroffenen nicht mehr laufen, sind auf den Rollstuhl angewiesen oder bettlägerig, zudem harn- und stuhlinkontinent. Im späten Stadium der Demenz sind alle Patienten auf eine 24-Stunden Betreuung angewiesen. Das Gefühlsleben bleibt allerdings erhalten. Stimmungen, Gefühle und Veränderungen im zwischenmenschlichen Bereich werden wahrgenommen. Auch eigene Empfindungen können zum Ausdruck gebracht werden, sind allerdings oft mit Verhaltensweisen gemischt, die schwer verständlich sind. Die Körperbewegungen sind oft stereotyp wie z. B. ständiges Nesteln, Reiben oder Wischen.

Das Fortschreiten der Alzheimer-Demenz wird von der Wissenschaft auch als „umgekehrte Kindheitsentwicklung“ (Retrogenese nach B. Reisberg) beschrieben. Das bedeutet, dass Personen, die an Alzheimer-Demenz leiden, ihre Fähigkeiten in der umgekehrten Reihenfolge verlieren wie sie Kinder im Verlauf einer normalen Entwicklung aufbauen. Demenzkranke werden ein Stück weit wieder zu Kindern und sind von Betreuung und Pflege abhängig.

Es gibt verschiedene Anzeichen, die auf eine Demenz hinweisen können wie:

  • Sprachliche Einschränkungen (Wortfindungsstörungen oder auch Probleme, einem Gespräch zu folgen)
  • Verständnisschwierigkeiten (komplexe Zusammenhänge können nicht mehr erfasst oder Abläufe, die bis dato mühelos gelangen, sind nicht mehr richtig abrufbar)
  • Eingeschränkte Alltagsplanung (alltägliche Aufgaben können nicht mehr richtig bewältigt werden, eine vorausschauende Planung fällt schwer)
  • Vergesslichkeit (Verlegen von Gegenständen, Vergessen von Terminen und Verabredungen, mehrfaches Wiederholen von Informationen)
  • Orientierungsschwierigkeiten in bekannter Umgebung oder Schwierigkeiten beim Zuordnen bekannter Gesichter
  • Veränderungen der Persönlichkeit (Unruhe, erhöhte Reizbarkeit, Vernachlässigen von sozialen Kontakten)


Sollten Sie diese Symptome oder einzelne Anzeichen bei sich selbst oder bei einem Angehörigen feststellen, ist eine ärztliche Untersuchung ratsam. Es gibt zwar verschiedene Tests im Internet für die Schnelldiagnose zu Hause, sie ersparen aber nicht den Gang zum Arzt. Denn, selbst wenn eine oder mehrere der genannten Veränderungen auftreten, bedeutet das noch lange nicht, dass eine Alzheimer-Krankheit vorliegt. Diese Veränderungen können auch andere Ursachen haben wie beispielsweise das Vorliegen einer Depression oder eine Fehlfunktion der Schilddrüse sowie auch Durchblutungsstörungen des Gehirns. Die Symptome können im Übrigen auch die Folge einer Medikamenteneinnahme sein.

Der erste Ansprechpartner ist in der Regel der Hausarzt. Möglicherweise schämt sich der Betroffene und hat Scheu davor, mit seinen Problemen zum Arzt zu gehen. In diesem Fall sollten Angehörige sehr sensibel damit umgehen. Hier hilft es vielleicht, einen allgemeinen Check beim Hausarzt vorzuschlagen. Informieren Sie als Angehöriger den Hausarzt des Betroffenen zuvor über Ihren Verdacht und bitten Sie ihn, im Rahmen der Untersuchung auch die geistige Fitness zu überprüfen. So kann der Hausarzt einen Hirnleistungstest einplanen. Oft ist es auch hilfreich, wenn ein Angehöriger den Patienten begleitet – zum einen, um dem Betroffenen Sicherheit zu vermitteln und zum anderen, um eventuelle Fragen zu beantworten, mit denen der Patient überfordert ist.

Der Hausarzt wird den Patienten dann bei einem begründeten Verdacht zur weiteren Untersuchung und Abklärung zu einem Neurologen, Psychiater oder zu einer Gedächtnissprechstunde überweisen. Dort können Experten mithilfe verschiedener Untersuchungen und Testverfahren eine sichere Diagnose stellen. Für die Diagnose „Alzheimer-Demenz“ ist eine frühe Feststellung hilfreich, denn es stehen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die das Fortschreiten der Symptome hinauszögern und damit die Lebensqualität der Patienten länger aufrechterhalten können.

Steht die Diagnose fest, ist das zunächst für die ganze Familie ein Schock. Oft fühlen sich die Betroffenen und Angehörigen aber auch erleichtert. Denn der Erkrankte muss seine Probleme im Alltag und seine geistigen Defizite nicht mehr verstecken und die Familie kann offen über das Thema reden. Das ist auch gut so, denn es gibt nun vieles zu überlegen, zu planen und zu organisieren. Rechtliche, gesundheitliche und finanzielle Dinge müssen geregelt werden.

Reden hilft

Viele Patienten schämen sich dafür, dass ihr Gedächtnis sie im Stich lässt und dass sie ihren Alltag immer weniger gut alleine bewältigen können. Doch Demenz ist eine Krankheit, die jeden treffen kann. Insofern sollte man seine Krankheit nicht verheimlichen, sondern sein soziales Umfeld so früh wie möglich einweihen. Außerdem können Freunde und Familie besser helfen und unterstützen, wenn sie um die Krankheit wissen. Sie können dann auch verständnisvoller auf Verhaltensänderungen reagieren. Soziale Kontakte aufrecht zu erhalten, ist für beide Seiten sehr wichtig. Denn nicht nur für die Erkrankten ist es schwierig, mit der neuen Situation umzugehen und sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen. Auch Angehörige und Freunde sind oft überfordert. Hier hilft es, sich auszutauschen und über seine Sorgen und Ängste zu sprechen.

Zudem gibt es Beratungsstellen vor Ort, die mit Rat und Tat zur Seite stehen oder auch Selbsthilfegruppen, in denen man sich die Probleme von der Seele reden und Hilfe und Zuspruch erfahren kann. 

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