Was kostet die 24-Stunden-Pflege?

Kosten und Zuschüsse für die private 24-Stunden-Betreuung

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24 Stunden Pflege - die günstige Alternative zum Pflegeheim

Die häusliche 24-Stunden-Betreuung ist mittlerweile für viele Menschen in Deutschland eine Alternative zum Pflegeheim geworden.

Unter anderem auch deshalb, weil die Kosten in der Regel deutlich niedriger ausfallen als der Eigenanteil in einer stationären Einrichtung. Der Preisvorteil wird besonders dann deutlich, wenn zwei Personen (zum Beispiel ein Ehepaar) gepflegt werden. 

Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot und beraten Sie persönlich.

Kosten und Zuschüsse für die 24-Stunden-Pflege 

In der Regel ist eine 24-Stunden-Pflegekraft, die mit im Haushalt lebt, monatlich deutlich günstiger als die Unterbringung eines Pflegebedürftigen in einem Heim. Wir berechnen Ihnen gerne Ihre individuellen monatlichen Kosten und erläutern Ihnen, welche Zuschüsse es aus der Pflegeversicherung gibt.

Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.
 

 

 

 

 


Kostenbeispiel Altenpflege

- Patient hat eine Gehhilfe, benötigt Windeln und Pflegegrad 3
- Die Betreuungskraft hat mittlere Deutschkenntnisse und schon Pflegeerfahrung

Kosten und ZuschüssePreiskategorie
Kosten für die Betreuungskraft pro Monat2.280,00 €
Vermittlungs- und Betreuungsgebühr     69,00 €
Pflegegeld für Pflegegrad 3 pro Monat  -545,00 €
Verhinderungspflege (bis 2.418,00 € pro Jahr)  -201,50 €
Steuervorteile bis 4.000,00 € pro Jahr - 333,33 €
Gesamtbelastung pro Monat effektiv1.269,67 €

 

*Es handelt sich bei dieser Berechnung um eine vereinfachte und beispielhafte Aufstellung der Kosten und möglichen Zuschüsse bei der Finanzierung der sogenannten 24 Stunden Betreuung. Für den Zeitraum der Verhinderungspflege wird das bisher gezahlte Pflegegeld des Pflegebedürftigen auf die Hälfte gekürzt. Lediglich für den ersten und letzten Tag der Verhinderungspflege wird das volle Pflegegeld ausbezahlt. Prinzipiell kann die eingetragene Pflegeperson frei entscheiden, wer als Ersatzkraft für die Verhinderungspflege dienen soll. In Bezug auf die Kostenerstattung gibt es jedoch Unterschiede, ob nahe Angehörige oder andere Personen (z.B. Nachbarn oder Pflegedienstmitarbeiter) zur Entlastung engagiert werden. Lesen Sie dazu hier mehr. Die genaue Höhe der Kosten und Zuschüsse ist vom Einzelfall abhängig und kann höher oder niedriger ausfallen. Zur optimalen Ausschöpfung der Pflege-Zuschüsse beraten wir Sie gern!

Verhinderungsgeld:
„Das Verhinderungspflegegeld wird nur bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen des § 39 SGB XI bezahlt. Dazu muss die pflegebedürftige Person mindestens in den Pflegegrad 2 eingestuft werden, die pflegebedürftige Person muss seit mindestens sechs Monaten in der eigenen Häuslichkeit von der Pflegeperson gepflegt werden, die Pflegeperson muss zeitweise verhindert sein und die Kosten der notwendigen Ersatzpflege müssen nachgewiesen werden. Der Betrag für die Verhinderungspflege kann bis zu 1.612,00 €  pro Jahr betragen.

Kurzzeitpflegegeld:
Außerdem ist eine Aufstockung durch Umwandlung des Kurzzeitpflege-Budgets in Höhe von maximal 806,00 €  (50%) möglich, so dass insgesamt ein Betrag bis zu 2.418,00 €  zur Verfügung stehen könnte. Lassen Sie sich von Ihrem Pflegeberater und/oder Ihrer Pflegekasse beraten.

Steuerermäßigungen:
Die Betreuung in häuslicher Umgebung zählt zu den haushaltsnahen Dienstleistungen im Sinne von § 35a EstG. Auf Antrag kann die tarifliche Einkommensteuer, vermindert um die sonstigen Steuerermäßigungen, um 20 Prozent, höchstens 4 000 Euro, der Aufwendungen des Steuerpflichtigen ermäßigt werden. Lassen Sie sich diesbezüglich von einem Steuerberater beraten.“

24 Stunden Betreuung – Jetzt Pflegetarif ausrechnen

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Welche Zuschüsse gibt es aus der Pflegeversicherung?

Es gibt diverse Leistungen und Zuschüsse im Pflegefall von der Pflegekasse, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen wollen. Pflege- und Betreuungsleistungen erhalten pflegende Angehörige sowie professionelle Pflegekräfte. Alle hier aufgeführten Leistungen müssen bei der Kranken- oder der Pflegekasse beantragt werden!

Für den Erhalt der Leistungen ist in der Regel die Einstufung in einen Pflegegrad notwendig. Der erste Schritt ist somit die Anforderung eines Gutachtens durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK).  Abhängig vom festgestellten Pflegegrad fallen nun die Pflegeleistungen aus.

In unserem Blog erklären wir Ihnen genau, wie Sie einen "Antrag auf Pflegeleistungen" stellen.

Pflegegeld

Pflegegeld erhält, wer in den eigenen vier Wänden durch einen Angehörigen, Bekannten oder andere privat organisierte Betreuungspersonen gepflegt wird. Hierunter fallen auch Betreuungskräfte aus osteuropäischen Ländern.

Voraussetzung für den Erhalt von Pflegegeld  ist, dass der Pflegebedürftige einen Pflegegrad hat. Die Höhe des Pflegegelds hängt vom Pflegegrad ab.

Das Pflegegeld wird immer an den Pflegebedürftigen selbst ausgezahlt.

Pflegesachleistungen

Pflegesachleistungen erhält, wer häusliche Pflegehilfe durch professionelle Pflegekräfte, also durch einen ambulanten Pflegedienst, in Anspruch nimmt. Diese Sachleistungen rechnet der Pflegedienst direkt mit der Pflegekasse ab. 
Die Behandlungspflege – also Tätigkeiten wie Wundversorgung, Verbandswechsel, Medikamentengabe, Dekubitusbehandlung sowie Blutdruck- und Blutzuckermessung – fällt nicht unter die Pflegesachleistungen. Sie wird auf ärztliche Verordnung hin von examinierten Pflegekräften durchgeführt und die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen.

Kombinationsleistung aus Pflegegeld und Pflegesachleistung

Pflegegeld und Pflegesachleistungen lassen sich auch kombinieren. Und zwar dann, wenn sowohl Sie als Angehöriger pflegen als auch ein ambulanter Pflegedienst beauftragt ist oder der Pflegebedürfte zusätzlich in einer Tagespflege- oder Nachtpflegeeinrichtung (ab Pflegegrad 2) versorgt wird.

Der Pflegedienst rechnet seine Leistungen monatlich mit der Pflegekasse ab. Die Pflegekasse prüft dann, ob die Pflegesachleistungen voll ausgeschöpft wurden. Wenn dies nicht der Fall ist, erhalten Sie anteilig noch Pflegegeld.

Verhinderungspflege

Wenn pflegende Angehörige krank sind oder Urlaub machen wollen gewährt die Pflegekasse Zuschüsse für die Verhinderungspflege. Dafür stehen den Pflegebedürftigen pro Jahr 1.612 Euro für bis zu sechs Wochen zur Verfügung.

Bei Nichtnutzung der  Kurzzeitpflege steigt der Anspruch für Verhinderungspflege sogar auf bis zu 2.412 Euro an. Erstattet werden die Kosten ab Pflegegrad 2. Aufwendungen für Verhinderungspflege können beispielsweise die Kosten für Pflegesachleistungen eines ambulanten Pflegedienstes sein. Oder auch die Betreuungsleistungen einer osteuropäischen Betreuungskraft. 

Pflegehilfsmittel

Für Pflegehilfsmittel wie Desinfektionsmittel, Handschuhe, Schutzschürzen, Mundschutz oder Bettschutzunterlagen, die zum Verbrauch bei der Pflege zu Hause bestimmt sind, gewährt die Pflegekasse bis zu 60 Euro monatlich. Voraussetzung ist, dass ein Pflegegrad vorliegt. Erstattet wird ab Pflegegrad 1.

Wir übernehmen gerne für Sie die Beantragung der Kostenübernahme und beliefern Sie püntklich jedne Monat mit den von Ihnen ausgewählten Pflegehilfsmitteln.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema "Pflegehilfsmittel".

Technische Hilfsmittel für Senioren

Technische Hilfsmittel für die häusliche Pflege übernimmt auf Antrag die Pflegekasse.
Darunter fallen zum Beispiel Pflegebetten, Lagerungsrollen oder Waschsysteme für bettlägerige Patienten.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema "Technische Hilfsmittel für die häusliche Pflege".

24 Stunden Haushaltshilfe

Zuschüsse für Wohnraum-Anpassungen

Wer Wohnraum-Anpassungen vornimmt, um die eigenen vier Wände des Pflegebedürftigen barrierearm oder barrierefrei zu machen, dem gewährt die Pflegekasse einmalig einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro. Wenn sich der Pflegegrad des Versicherten ändert, gewährt die Kasse diesen Zuschuss eventuell neu.

Hier finde Sie weitere Informationen zum Thema "Wohnraum-Anpassungen für die häusliche Pflege".

Häusliche 24-Stunden-Pflege:
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Sascha Müller
Information & Beratung

+49 (0) 7152 33 8990
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