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Der Pflegeberater - Helfer im Pflege-Dschungel

Die Bedeutung der Pflegeberatung wurde durch das Pflegestärkungsgesetz 2 deutlich gestärkt. Wir erklären, was hinter dem Begriff Pflegeberater steckt.

Pflegeberater sollen unabhängig und individuell Pflegebedürftige und deren Angehörige beraten.
Pflegeberater kennen Sozialleistungen und Hilfsangebote, auf die sie Interessierte und Personen, die sich schlagartig mit der Pflege von Angehörigen beschäftigen müssen, hinweisen können und sind in der Lage, individuelle Versorgungspläne mit ihnen auszuarbeiten.

Neben dem Pflegeberater nach § 7a gibt es noch den Pflegeberater nach § 45. Pflegeberater nach § 7a sind in der Lage, ein individuelles Fallmanagement zu betreiben: Sie erfassen systematisch den Hilfsbedarf einer Person, erstellen einen Versorgungsplan und wissen, an welche Stellen im Sozialsystem, sich Betroffene wenden können.


Pflegeberater nach § 45 schulen Angehörige und ehrenamtlich tätige Personen in der eigenständigen Pflege ihrer Angehörigen. Diese Beratung wird oft von ambulanten Pflegediensten mit übernommen.

Nach § 37 (3) SGB XI haben Pflegebedürftige, die Pflegegeld nach Absatz 1 beziehen, Anspruch auf eine Beratung in der eigenen Häuslichkeit durch eine zugelassene Pflegeeinrichtung oder durch eine von der Pflegekasse beauftragte, jedoch von ihr nicht angestellte Pflegefachkraft abzurufen.

Auch die Zeitabstände, in denen Pflegebedürftige, die Beratung in Anspruch nehmen können, wurden deutlich verkürzt:

  • einmal halbjährlich bei Pflegegrad 1 -3 (bis 31.12.16 bei Pflegestufe I und II)
  • einmal vierteljährlich bei Pflegegrad 4 + 5 (bis 31.12.16 bei Pflegestufe III)

 

 

Wo ist der Pflegeberater tätig?

  • Pflegestützpunkte
  • Krankenkassen
  • Sozialämter
  • Verbraucherzentralen
  • Wohnberatungsstellen
  • Krankenhäuser (Entlassungsmanagement)
  • Soziale Beratungsstellen
  • ambulante Pflegedienste

Neben der Tätigkeit als angestellter Pflegeberater gibt es auch zunehmend selbständige Pflegeberater.

Was kostet eine Pflegeberatung?

Pflegebedürftige und deren Angehörige haben einen gesetzlichen (§ 7b SGB XI) Anspruch auf kostenlose Pflegeberatung. Eine Ausnahme bilden die privaten Pflegeberater. Sofern der Pflegeberater nicht von Ihrer Kasse anerkannt ist, werden die Kosten nicht übernommen. Der Stundensatz von den privaten Beratern liegt bei ca. 80 Euro. Erfahrungsgemäß übernehmen die Kassen aber doch häufig die Beratungsrechnung, wenn diese eingereicht wird.

Worum geht es konkret bei der Pflegeberatung?

Oft geht es um einen akuten Bedarf. Der Zustand eines Menschen hat sich schleppend (Demenz, Parkinson) oder sehr plötzlich (Unfall, Schlaganfall, Herzinfarkt) geändert und es wird schnell Hilfe benötigt. Es müssen schnell Entscheidungen getroffen werden. Da Pflege kein einfaches Thema ist, sind Angehörige und Betroffene schnell überfordert. Um die Informationslücke zu schließen, hat der Gesetzgeber den Anspruch auf die Pflegeberatung eingeführt.

Sinnvoll ist es aber auch, sich im Vorfeld einfach mal zu informieren, welche Pflegeformen möglich sind und wie diese finanziert werden können. Dann kann im Falle eines Falles schnell und überlegt gehandelt werden.

Folgende Themen werden unter anderem im Rahmen einer Pflegeberatung behandelt:

  • Häusliche oder stationäre Pflege
  • Welche Zuschüsse gibt es aus der Pflegeversicherung
  • Barrierefreier Umbau der Wohnung
  • Vernetzung aller Pflegeparteien bei der häuslichen Pflege
  • Begutachtungsverfahren durch den MDK, ggf. Widerspruchsverfahren
  • Welche regionalen Pflegeangebote gibt es? Pflegedienste, Nachbarschaftshilfe, Tagespflege, etc.
  • Werden technische Hilfsmittel benötigt? Treppenlift, Rollator, Hausnotruf?
  • Ansprüche der pflegenden Angehörigen

Pflegeberatung durch die Experten der Sofiapflege

Im Rahmen unserer Vermittlungstätigkeit beraten wir unsere Kunden ebenfalls zu allen Fragen rund um die häusliche Pflege. Unsere Beratung ist für unsere Interessenten und Kunden kostenlos. Bitte sprechen Sie uns an. Außerdem haben wir einen ausführlichen Pflegeratgeber erstellt, der viele Fragen bereits beantwortet. Den Pflegeratgeber erhalten Sie hier kostenlos:

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Private Pflegeberatung

Wir arbeiten eng mit der privaten Pflegeberaterin Madeleine Melzig aus Leonberg zusammen. Frau Melzig berät unabhängig und neutral und unterstützt auch bei Widerspruchsverfahren.

Pflegeberatung // Pflegeschulung Melzig
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