Verhinderungspflege - Entlastung für die Pflegenden

Die Verhinderungspflege ist eine Leistung der Pflegeversicherung. Sie kann beantragt werden, wenn die Pflegeperson krank ist oder einfach mal etwas ausspannen möchte. Innerhalb eines Kalenderjahres können bis zu 1.612,00 Euro in Anspruch genommen werden. Dieser Betrag bleibt auch nach der Pflegereform 2017 gleich.

Dieser Geldbetrag kann um bis zu 806,00 Euro aus noch nicht in Anspruch genommenen Mitteln der Kurzzeitpflege auf insgesamt bis zu 2.418,00 Euro im Kalenderjahr erhöht werden. Die Kurzzeitpflege wird dann um eben diesen Betrag gekürzt.

Die Ersatzpflege in der Abwesenheit der Pflegeperson kann durch ehrenamtliche oder erwerbsmäßig tätige Personen übernommen werden (zum Beispiel auch durch ausländische Betreuungskräfte der Sofiapflege).

Die Leistungen der Verhinderungspflege können auch stundenweise in Anspruch genommen werden. Dauert die Verhinderungspflege allerdings länger als acht Stunden am Stück, wird das Pflegegeld um die Hälfte gekürzt.

 

Vorausetzungen für die Verhinderungspflege ab 2017

  • Mindestens Einstufung in Pflegegrad 2
  • Der Pflegebedürftige wurde vor der Beantragung mindestens sechs Monate zu Hause gepflegt
  • Die Pflege erfolgt nicht durch einen nahen Angehörigen

Wenn die Ersatzpflege durch Pflegepersonen erfolgt, die mit dem Pflegebedürftigen bis zum 2. Grad verwandt oder verschwägert sind oder mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben, darf die Erstattung für bis zu sechs Wochen nicht den Betrag des monatlichen Pflegegeldes überschreiten.

 

 

 

 

 

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