Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf Dienstleistungen

Für den europäischen Verbraucher vergrößert sich durch die EU-Osterweiterung das Angebot an verfügbaren, günstigen Dienstleistungen. Durch den neu hinzugewonnenen Wettbewerb sowie die niedrigen Lohnverhältnisse in Osteuropa, hat der Verbraucher die Möglichkeit, auf ein breites Spektrum an Angeboten zuzugreifen. Zusätzlich vergrößert sich das Angebot an dringend gebrauchten Fachkräften. Auf der Unternehmerseite sind die Vorbehalte gegenüber den neuen Handelspartnern groß. Laut einer Umfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung (IFO) befürchten viele Unternehmer neben dem steigenden Preiswettbewerb auch sinkende Qualitäts- und Preisstandards sowie eine dadurch bedingte Reduzierung der Belegschaft (Abb.: 1).

Dies ist auch nicht völlig unbegründet. Im Gegensatz zu der Arbeitnehmerfreizügigkeit, hat Deutschland keine Übergangsregelungen für den Dienstleistungssektor, im Rahmen bilateraler Abkommen, getroffen. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit für osteuropäische Unternehmen, aufgrund der europarechtlichen Gesetzgebung, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Insbesondere hat der Wettbewerb in Deutschland, in den Niedrigpreissegmenten zugenommen. Auf Grund des Gehaltgefälles können osteuropäische Dienstleister Druck auf die deutschen Wettbewerber ausüben.

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