Coronavirus und die häusliche Betreuung

Ursprung und Symptome der Viruserkrankung

Der Coronavirus (SARS-CoV-2) verursacht die Erkrankung namens COVID-19. Seit sich der Virus im Januar 2020 in China rasant verbreitete, hält er jetzt ganz Europa in Atem. Wir sprechen nun von einer Pandemie. Es gilt die Hygieneregeln mehr denn je einzuhalten und auf andere Menschen Rücksicht zu nehmen, da das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wird über eine Tröpfcheninfektion.

Symptome des Corona-Virus

Die Symptome sind ähnlich einer Grippe. Dazu gehören Fieber, Halsschmerzen, Husten und Atemnot sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Unsere Betreuungskräfte haben tagtäglich Kontakt zu anderen Menschen und haben es sich zur Aufgabe gemacht diese zu pflegen und können daher den menschlichen Kontakt nicht meiden. Daher ist es wichtig auf bestimmte Hygienestandards zu achten, die die Pflege und Betreuung in häuslicher Umgebung auch weiterhin ermöglichen und einer Ansteckung vorbeugen.

 

 

 

Virusübertragung durch Tröpfcheninfektion

Wie genau erfolgt die Übertragung des Virus und auf was muss ich bei der Pflege achten?

Sobald Sekret aus der Nase oder dem Rachenraum oder aus der Mundhöhle eines Infizierten auf andere Menschen trifft, kann es zur Ansteckung mit dem Virus kommen. Auch können die Viren einige Tage auf Oberflächen überleben, was den Virus unsichtbar und noch gefährlicher macht. So kann es dazu führen, dass bei Berührung jener Oberflächen mit den eigenen Händen die Viren, nach Berührung der Mund- und Nasenschleimhaut, auch unabhängig von menschlichem Kontakt, zu einer Ansteckung führen.

Hygiene in der häuslichen Betreuung während der Corona-Krise

Im Pflegealltag können Berührungen nicht vermieden werden. Es wird bei der Körperhygiene geholfen oder das Essen zubereitet. Daher ist es wichtig auf ein paar Hygieneregeln im Alltag zu achten:

Hygieneregeln für die Pflege daheim:

 

1. Händewaschen

An erster Stelle steht ordentliches Händewaschen. Nachdem Toilettengang oder der Essenszubereitung oder im Umgang mit Medikamenten (nutzen Sie hierfür am besten einer Lieferdienst einer ortsansässigen Apotheke) ist es dringend erforderlich die Hände zu waschen. Das heißt mindestens 30 Sekunden unter fließendem Wasser.

 

2. Abstand halten beim Husten und Niesen

Sollten Sie oder Ihre Betreuungskraft husten oder niesen müssen, halten sie größtmöglichen Abstand und niesen oder husten sie in ihre Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, welches sie danach entsorgen.

 

3. Hände desinfizieren vor und nach der Grundpflege

Sollten Sie Hilfe bei der Körperhygiene brauchen ist es notwendig, dass ihre Betreuungskraft sich vor und nach jeder Grundpflege die Hände desinfiziert. Wichtig dabei ist, dass die Lösung mindestens 30 Sekunden auf der Haut einwirkt und an der Luft trocknet.

 

4. Oberflächen reinigen

Im ganzen Haushalt müssen regelmäßig die Oberflächen, insbesondere Toilettendeckel und andere Oberflächen in Bad und Küche gereinigt werden. Zum Beispiel wenn die Betreuungskraft ihnen eine Mahlzeit zubereitet hat, sollten danach alle Oberflächen stets gründlich mit Flächendesinfektionsmittel gereinigt werden, welches im Pflegefall kostenlos pro Monat in Anspruch genommen werden kann. (hier mehr zu kostenlosen Pflegehilfsmitteln)

 

5. Vermeidung von Berührungen der Schleimhäute

Vermeiden Sie es generell, dass die Hände das Gesicht und die Schleimhäute berühren, wenn es nicht unbedingt notwendig ist, wie bei der Grundpflege.

 

6. Hauswirtschaft

Es ist wichtig mehrmals am Tag zu lüften. Zudem sollten sie in regelmäßigen Abständen alle Textilien bei mindestens 60 °C waschen – insofern möglich.

PDF Hygienemaßnahmen zum Downloaden

Hier haben wir für Sie alle Hygienemaßnahmen in der häuslichen Betreuung & Pflege zusammengefasst. Hier Download als PDF.

Ältere Menschen gehören zur Risikogruppe

Die zu betreuenden Personen, meist ältere Menschen gehören zu der Risikogruppe. Sie können sich aufgrund eines geschwächten Immunsystems schneller und heftiger mit dem Virus anstecken als junge vitale Menschen. Eine Erkrankung kann in ihrem Fall zum Tode führen. Es ist daher sehr wichtig, dass die Betreuungskraft wie auch der Pflegende anderen menschlichen Kontakt meiden und alle Hygienestandards einhalten. Um einer Ansteckung vorzubeugen. Dies kann Leben retten.

Verdacht auf Infektion mit dem Corona-Virus

Sollten sie den Verdacht haben, dass sie sich oder ihre Betreuungskraft angesteckt haben müssen sie sich umgehend bei einem Arzt melden. Die Betreuungskraft verfügt über eine Krankenversicherungskarte und die Behandlungskosten werden im Bedarfsfall in vollem Umfang gedeckt.

Aus aktuellen Meldungen geht hervor, dass die Fallzahlen erschreckenderweise immer weiter ansteigen. Das oberste Ziel ist daher die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen - Betreuungskraft und zu Pflegender- durch Einhaltung der Hygienestandards.

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